Im Haus der roten Spinne

 

 

 

Titelbildentwurf

 

Für den 14-jährigen Björn scheint nichts mehr wirklich gut zu laufen. In Englisch steht er fünf und die Weihnachtsferien muss er mit seiner Familie in Bayern verbringen. Aber da will er überhaupt nicht hin.  

Als seine Schwester dann auch noch das lang ersehnte Pferd bekommen soll und er deswegen nicht mehr nach Amerika fahren kann, ist er maßlos enttäuscht. Seine Eltern haben jedoch ein Einsehen mit dem unverstandenen Sohn. Die nette Bayerin, Frau Huber, findet zum Glück eine Lösung und sorgt dafür, dass Björn mit einem Freund alleine nach Amerika reisen kann.

 Washington D. C. und Virginia sind das Ziel der Reise von Björn und Max. Schnell erkennen die beiden, dass sie im geschichtsträchtigsten Teil Amerikas gelandet sind. Bürgerkrieg und ehemalige Plantagen bestimmen unerwartet ihre Ferien, ebenso wie Politik und Patriotismus. Auch ein herannahender Hurrikan und unbekannte Insekten sorgen für aufregende Urlaubserlebnisse.  

Es handelt sich um die ungewöhnliche Geschichte zweier deutscher Jungen, die sich mit der amerikanischen Sichtweise auf Politik und Geschichte auseinandersetzten müssen. Und das abseits von erträumten Sonnenstränden.

Die Begegnung mit Kassandra, einer roten Spinne, lässt Björn nachdenklich werden und er fragt sich, ob nicht auch er bereits Gefangener in ihrem Netz ist.